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Torbole
Das kleine Städtchen liegt an den
Ausläufern des Monte Baldo und seine
Häuser sind gleich einem Amphitheater
zum See hin ausgerichtet.
Dank seiner günstigen Windlage und dem
Verbot für Motorboote ist Torbole zum
internationalen Zentrum des Surf- und
Segelsports geworden. Es ist ein wahres
Paradies für die Liebhaber dieser
Sportarten, welche diese Zone zu einem
der Hauptzentren des Wassersports
ernannt haben. Goethe schrieb einst über
Torbole und seine außergewöhnlichen
Winde: „ein Wunder der Natur, ein
zauberhaftes Spektakel“. Ein Teil von
Torbole, mit Sicherheit der
faszinierendste, hat das Originalbild
des einstigen Fischerdörfchens
beibehalten.
Das malerischste Eckchen von Torbole ist
der kleine Hafen mit seinen
charakteristischen Bauten aus dem 15.
Jahrhundert und das Beust-Haus, welches
bereits in der Nachkriegszeit als
Künstlertreff bekannt war. Viele kleine
charakteristische Eckchen erinnern an
alte Traditionen, wie zum Beispiel das
Zollhäuschen, ein Vermächtnis aus
österreich- ungarischen Zeiten am
Eingang des kleinen Hafens gelegen. Oder
aber die kleine „Piazza Centrale“, wo
ein Gedenkstein an den Aufenthalt
Goethes erinnert. Torbole war einer der
bevorzugten Orte vieler deutscher Maler,
welche in der wilden Schönheit des
Örtchens viel Inspiration für ihre
Arbeiten gefunden haben.
NAGO, der spektakuläre Eingang zum
Gardasee ist oberhalb des Sees
angesiedelt, zu Füßen des „Penede“-Sclosses,
welches einst die Überfahrt vom Etschtal
über den Gardasee überwachte. Der Ort
ist einer der bezauberndsten Plätze
dieser Zone, bekannt für die
reichhaltige mediterrane Vegetation, die
traumhaften Panoramaausblicke auf den
Gardasee und die Überreste des Schlosses
aus dem 12. Jahrhundert, welches von
einem malerischen Park umgeben ist. Das
Gebiet Nago-Torbole umfasst auch den
Naturpark des Monte Baldo, welcher
aufgrund seines Reichtums an Pflanzen
auch „Garten Europas” genannt wird. |